Ziegen
Seit ich im Mai 2010 in die Altmark kam, bin ich von der wunderschönen Landschaft und dem weiten Himmel darüber berührt. Was diese Elblandschaft prägt, interpretiere ich in meinen bildhaften und schriftstellerischen Arbeiten. Vor allem die wilde ursprüngliche Natur sei mein Motiv.

Blumen und Landschaften, Spiegelungen des Wassers und fliegende Himmel aber auch Menschen und Tiere erscheinen in meinen Bildern als Symbole für die alles einschließende Lebendigkeit, als Momentaufnahme des Seins. In der Begegnung mit den Tieren, vor allem aber mit meinen Pferden und Ziegen erfahre ich diese ungetrübte Lebendigkeit als einen direkten Austausch miteinander.

Die verborgene Sprache alltäglichen Geschehens ist das Thema meiner symbolistischen Arbeiten. Alles Gekannte und Sichtbare wird verworfen und macht einer unabhängigen Interpretation platz.

Für mich gilt ein Bild als gelungen, wenn das Formlose durch die Form hindurch scheint, wenn es ein Erkennen zwischen Werk und Betrachter gibt.

Mein Gedichtband "Kornblumen und Margeriten" ist ein Medium für mich, Bilder mittels der Sprache zu malen. Ich nutze den surrealen Weg, ebenso den Weg der Kontemplation, um meine inneren Betrachtungen, inneren Landschaften mit Worten auszudrücken.

"Wisset, es ist eine Kraft in der Seele, die ist weiter als der weite Himmel, der da unglaublich weit ist, so weit, dass man`s nicht recht auszusprechen vermag; jene Kraft aber ist noch viel weiter."
Meister Eckart 13 Jh.